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Auf dieser Seite findet sich eine Liste von Begriffen der sogenannten alten Sprache. Dabei handelt es sich um eine vor langer Zeit weitverbreitete, heute aber weitgehend vergessene Sprache, deren Begriffe fast nur noch in Magierkreisen benutzt werden; viele dieser Wörter werden daher von Scarlet zuerst erwähnt.

  • Chávagunh: Eine Weiterentwicklung der Tabegh. Diese äußerst sicheren magischen Tresore können nur mit Khayun und Te'ga gemeinsam erschaffen, geöffnet oder zerstört werden, außerdem beschützt eine Monsterseele die aufbewahrten Gegenstände. Zu den im Spiel vorkommenden Chávagunh siehe hier.
  • Darogh: Ein ungewöhnlich strahlender Stein, der als Waffe oder als Material für magische Items benutzt werden kann.
  • Diojanh: Ursprünglich ein Name für das gesamte Universum, der in der materiellen Welt benutzt wurde. Davon abgeleitet bezeichnet er ebendiese Welt, in der Menschen vor ihrem Tod leben, und bildet damit den direkten Gegensatz zur nichtmateriellen Na'eth-Cén.
  • Durynian: Dieses Erz wird zum Beispiel in der Mine abgebaut. Aus dem daraus gewonnenen Metall lassen sich alle erdenklichen Gebrauchsgegenstände fertigen. Für Magier ist es jedoch uninteressant.
  • Ethrêl: Ein magischer Stein, der sich auch von Magieunkundigen als Waffe verwenden lässt. Ein Ethrêl, den am Anfang Mister Moneto gegen CuBe einsetzt, gelangt später in Scarlets Besitz.
  • Ke'lunh: Magische Hilfsmittel in Form von Hexagrammen, die zur Speicherung von großen Energiemengen und somit auch bestimmten Zaubern verwendet werden. Da sie nur mithilfe der Te'ga erschaffen werden können, ist zu ihrer Herstellung ein Zheród erforderlich. Zauber, die in Ke'lunh eingeschlossen wurden, lassen sich jedoch auch ohne Te'ga-Zugriff und sogar von Personen, denen dieser Zauber unbekannt ist, benutzen, weswegen Ke'lunh üblicherweise mit einer "Sperre" versehen werden, die die Benutzung durch Unbefugte verhindert. Wolke nutzt Ke'lunh zur Verbreitung der Macht der 23, aber auch die Lichter des Jenseits sind Ke'lunh, die einen Teleportzauber beinhalten.
  • Khayun: Die für materielle Wesen (insbesondere Menschen) verfügbare Form der Magie, die mitunter auch als "künstliche Magie" bezeichnet wird. Mit ihrer Hilfe lassen sich Dinge erschaffen, Elementarzauber wirken, die eigene Gestalt verändern und ähnliche Dinge. Da die Khayun allerdings an die materielle Welt gebunden ist, verfügt sie nicht über z.B. zeitmanipulierende Fähigkeiten wie die bedeutend mächtigere Te'ga.
  • Kilatathûn: Dabei handelt es sich um ein wertvolles Amulett, das aus den drei magischen Steinen Darogh, Ethrêl und Sedran besteht. Findet Scarlet diese drei Steine und Waluminium, kann Gravis ein solches Amulett für sie herstellen.
  • Kynelazha: Telekommunikationsstationen. Wie fest installierte Telefone erlauben sie die Kommunikation mit Gesprächspartnern in der Nähe einer anderen Kynelazha. Solche Stationen finden sich überall in der Welt, lassen sich allerdings nur mit spezieller Ausrüstung finden, da sie mittels polarisiertem Licht verborgen werden.
  • Mihyras-Geam-Anun: Diese einzigartige Robe mit Elementschutz ist nach dem Vulkan benannt, aus dem die zu ihrer Herstellung verwendeten Erze gefördert wurden. Sie gilt seit langer Zeit als verschollen.
  • Na'eth-Cén: Lässt sich etwa als "endloses Reich" übersetzen. Damit bezeichnet man die nichtmaterielle Welt, in der die Zheród leben und das Jenseits existiert. Näheres hier.
  • Philozhia: Weit verbreitete birnenähnliche blaue Früchte, die unter Abenteurern zum Standardproviant gehören. Ihre vitalisierende Wirkung beim Verzehr garantiert die Regeneration einer beträchtlichen Menge LP. Neben anderen Nutzpflanzen wie Qurzathi werden auch diese von Linsey und ihrem Vater angebaut und verkauft.
  • Qesin: Kopie/Klon eines Wesens. Mit dem Begriff wird nicht nur die Kopie selbst bezeichnet, sondern auch der zu ihrer Erstellung verwendete Zauber. Ein Qesin kann selbstständig handeln, ist aber immer an das ursprüngliche Wesen gebunden, welches z.B. die Zerstörung der Kopie spüren kann.
  • Qurzathi: Eine der vielfältigsten Pflanzen. Während die Wurzeln in jeder Küche Verwendung finden, erfreuen sich die MP-regenerierenden Grünblätter der Pflanzen besonders bei Magiern großer Beliebtheit.
  • Sedran: Magisch geladener Stein, den Magier als Waffe verwenden können. In seltenen Fällen lässt sich ein Sedran sogar in Durynian-Erz finden.
  • Tabegh: Gewöhnliche Statuen, in denen mithilfe eines Khayun-Zaubers ein Gegenstand eingeschlossen wurde. Während sich selbst mächtige Magier am Öffnen einer Tabegh die Zähne ausbeißen können, ist es für einen Zheród dank der Te'ga ein Kinderspiel. Etliche Tabegh finden sich im 23-Tunnel.
  • Te'ga: Die "Urenergie". Sie durchfließt jede Form von Energie, also auch Materie. Mit der Te'ga lässt sich jede Art von Magie realisieren, inklusive Teleportation, nichtmaterielle Gestaltwandlung, Zeitmanipulation etc., solange genügend Energie zur Verfügung steht. Obwohl sie besonders viel Energie in sich tragen, sind materielle Wesen aufgrund zu hoher Energiekonzentration im Gegensatz zu Zheród nicht in der Lage, die Te'ga zu beeinflussen.
  • Tholozhancrogma: Ein uraltes magisches Artefakt, das in Notsituationen die Energie seines Trägers regeneriert. Nachdem es in 15 Splitter geteilt wurde, verliert sich seine Spur in der Vergangenheit.
  • Zheród: In der Na'eth-Cén lebende Energiewesen, die die Te'ga manipulieren können. Näheres hier.


Da die alte Sprache eine andere Schrift besaß, werden in der Umschrift mit lateinischen Buchstaben einige Begriffe mit Sonderzeichen geschrieben, um die ursprüngliche Aussprache besser wiederzugeben. Diese sind:

  • Akut ( ´ , über einem Vokal): Kennzeichnet eine betonte Silbe und hat immer die höchste Betonungspriorität.
  • Zirkumflex ( ^ , über einem Vokal): Kennzeichnet einen langen Vokal, was zur Betonung der entsprechenden Silbe führt, solange kein Akut eine andere Silbe kennzeichnet.
  • Apostroph ( ' , zwischen Buchstaben): Ersetzt einen Buchstaben, der durch Kombination von Wörtern verdoppelt worden wäre. In älteren Eigennamen wie z.B. "Na'eth" (eigentlich Kombination aus "nan" und "neth") wurden mitunter auch beide Konsonanten weggelassen. Die Aussprache entspricht einer kurzen Pause bzw. einer Verdopplung des folgenden/vorhergehenden Konsonanten.

Außerdem werden einige Buchstaben und Buchstabenkombinationen anders als im Deutschen ausgesprochen:

  • "C": Vor "E", " I " oder "Y" wie "TS", vor anderen Vokalen wie "KY" (bzw. deutsch "KJ"), sonst wie "K".
  • "CH": Englisches "CH", entspricht im Deutschen "TSCH". Ursprünglich H-Konsonant, daher die Schreibweise als "CH". Alternative Transkription ist "Č".
  • "HH": Wie das "CH" im deutschen "ICH". Wird oftmals nur als "H" geschrieben, da dieses einzeln nicht mehr vorkommt. Alternative Trankription ist "Ȟ".
  • " Ï ": " I ", das sich nicht mit dem vorangehenden Vokal zu einem Diphtong verbindet, sondern eine eigene Silbe bildet.
  • "J": Englisches "J", entspricht im Deutschen etwa "DSCH".
  • "JH": Stimmhafte Variante von "SCH", wie das zweite "G" in "GARAGE". Ist gleich "J" ohne den "D"-Anteil.
  • "PH": Etwa wie "F". Ursprünglich H-Konsonant, daher die Schreibweise als "PH". Alternative Transkription ist "P̌".
  • "Q": Vor Vokalen wie beim englischen "QU" ein zusammenhängendes "KW" bzw. "KU", das als ein Konsonant benutzt wird; sonst wie "K". Alternative Transkriptionen sind "KǓ" und "Ǩ".
  • "RH": Amerikanisch-englisches "R". Keine deutsche Entsprechung.
  • "S": Immer stimmloses "S" wie im Deutschen am Wortende oder "ß".
  • "SH": Englisches "SH", entspricht dem deutschen "SCH". Ursprünglich H-Konsonant, daher die Schreibweise als "SH". Alternative Transkription ist "Š".
  • "V": Englisches "V", entspricht dem deutschen "W".
  • "W": Englisches "W", das einem als Konsonanten benutzten "U" entspricht. Folgt es auf einen Vokal, bildet es mit diesem einen Diphtong.
  • "Y": Englisches "Y", das dem deutschen "J" entspricht. Folgt es auf einen Vokal, bildet es mit diesem einen Diphtong.
  • "X": Wie das "CH" im deutschen "BACH".
  • "Z": Wie "DS".
  • "ZH": Stimmhaftes "S" wie das englische "Z", entspricht deutschem "S" vor Vokalen am Silbenanfang wie in "SONNE". Ist gleich "Z" ohne den "D"-Anteil.
  • "BH", "DH, "FH", "GH", "KH", "LH", "NH", "TH", "VH", "XH": Sind verdoppelte bzw. lange Versionen der jeweiligen Konsonanten. Am Silbenanfang werden sie wie die Kombination des jeweiligen Konsonanten und "H" gesprochen, daher die Transkription als H-Konsonanten. Als alternative Transkription können sie (sowie "JH" und "ZH") analog zu den Vokalen auch als Konsonant mit Zirkumflex darüber geschrieben werden (Ĝ, L̂, Ẑ etc.) - bei H-Konsonanten, deren Aussprache vom ursprünglichen Laut abweicht, wird der Zirkumflex im Grunde auf den Kopf gestellt, wodurch die Caron-Versionen entstehen (Č, Š etc.).

Ein bzw. bei mehreren der letzte Doppelkonsonant (wozu auch "CH", "HH", "PH", "RH" und "SH" weiterhin zählen, nicht aber "JH" und "ZH") legt in Abwesenheit von Akut und Zirkumflex die Betonung auf den ihm vorangehenden Vokal (falls vorhanden).